Rauchverbot so plötzlich wie Weihnachten
15 Januar, 2008
Das ganze Jahr über ist bekannt, dass am 24. Dezember Heiligabend ist. Und trotzdem kommt Weihnachten immer ganz plötzlich. So ähnlich ist es auch mit dem Rauchverbot. Wie in einem Artikel des Pinneberger Tageblatts vom 11. Januar zu lesen ist, kam das Inkrafttreten des Gesetzes für das Einkaufszentrum des Ortes an der Hamburger Stadtgrenze überraschend.Problematisch: Im “Stadtzentrum Schenefeld” war seit der Eröffnung das Rauchen erlaubt. Da zu den Mietern viele gastronomische Betriebe gehören, gilt seit Jahresbeginn für sie das Rauchverbot. Skurrile Situation: In den Gängen und auf dem zentralen Marktplatz ist Rauchen weiterhin nicht verboten, nur wenige Schritte weiter auf den offenen Gastronomieflächen heißt es : Kippen aus!
Dass eine solche Aufteilung mindestens zu Verwirrung, teils auch zur Verärgerung von Kunden führt, hätte sich das Management des Zentrums eigentlich denken können. Trotzdem wurde im Vorfeld der neuen gesetzlichen Regelung keine einheitliche Lösung gefunden. Im Trubel der Vorweihnachtszeit untergegangen? Schlicht verpennt oder eine stille Gegenreaktion auf die Bestimmung? Wie auch immer.
Wir würden alle gern erfahren, was in anderen Einkaufszentren in Sachen Rauchverbot geschieht und freuen uns auf eure Kommentare.
Entry Filed under: Kommunales, Meinung, Vermischtes. Schlagworte: Einkaufszentrum, Gastronomie, Gaststätten, Nichtraucherschutz, Rauchverbot, Stadtzentrum Schenefeld.
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