Eis-Alarm an der Elbe

Den Schleswig-Holsteiner zieht es an freien Tagen an die Luft. Die gibt es erstens: kostenlos, zweitens: in unbegrenzter Menge (zugegeben, beides gilt auch in anderen Regionen), drittens: in überwiegend erstklassiger Qualität und viertens: in Verbindung mit einmaligen Naturerlebnissen. So auch beim Ausflug an die Elbe zum Jahreswechsel. Beliebtes Ziel und fast noch ein Insider-Tipp ist das Elbufer zwischen Hetlingen und Wedel. Ein Erfahrungsbericht. (mehr …)

4 Januar, 2009 at 11:23 Hinterlasse einen Kommentar

Neulich mit Fress-Blues

„Ich will niiieee wieder was essen.“ Ein Stoßseufzer am Telefon. Und das noch vor Weihnachten. Wie soll das denn weiter gehen? Diverse Festtagsschmause im Kreis von Familie und anderen netten Menschen, üppiges Silvesterbüfett und die endgültige Vernichtung von Schokolade, Keksen und Co liegen doch noch vor uns. „Meine Klamotten kneifen überall.“ Auch so ein Zeichen von faulen guten Tagen. „Ich hatte wirklich keine Zeit für Sport.“ Ja, so nennen momentan viele ihren Bauch. Aber sie geloben durch die Bank Besserung – wenn denn erst mal die fetten Tage vorüber sind. Sport steht wieder auf dem festen Wochenprogramm und gesundes Essen ohne Soße, Süßigkeiten und Alkohol. Damit werden sie alle fit für die kommenden österlichen Genüsse. Gute Vorsätze wie „Mäßigung“ sind bis dahin wahrscheinlich auch wieder vergessen. Geht es uns nicht gut?

4 Januar, 2009 at 11:08 Hinterlasse einen Kommentar

Erlebte Geschichte: Mittelalterliche Flucht

Wer glaubt, dass zwei Männer ihren Traum begraben, bloß weil Politiker damit nicht einverstanden sind, liegt falsch. Öffentlich ist es still geworden um das Midgard-Projekt in Haseldorf. Doch der Plan, eine frühmittelalterliche Siedlung in der Gemeinde aufzubauen ist weit davon entfernt, begraben zu werden. Mit zwei aufwendig vorbereiteten Aktionen machen die Initiatoren Wolfram Rittker und Bernard Haarmeyer wieder auf sich aufmerksam. (mehr …)

23 Juli, 2008 at 18:16 Hinterlasse einen Kommentar

Neulich beim Rudelgucken

Viele Leute sitzen zusammen. Alle Gesichter sind in die selbe Richtung gedreht. Wie von Zauberhand halten alle gleichzeitig die Luft an, klatschen, jubeln oder pfeifen und stöhnen missbilligend. Ganz nebenbei steigt der durchschnittliche Konsum von – häufig alkoholischen – Getränken. Das freut die gastgebenden Wirte. Klar, die Menschen sehen sich gemeinsam ein Fußballspiel an. Macht richtig Spaß in großer Runde auf großer Leinwand. Allerdings ist der Spaß zu Ende, wenn Sprachfreunde darüber nachdenken, was sie dort eigentlich tun. Public viewing. Gemeinsam öffentlich gucken soll mit dem Begriff beschrieben werden. Gibt es denn dafür kein deutsches Wort? Doch, gibt es. Zumindest Ideen. Die Aktion Lebendiges Deutsch schlägt Schau-Arena vor. Im Kollegenkreis wurde Rudelgucken erdacht, wahlweise abgemildert zu Gruppengucken. Weitere kreative Ideen sind nicht nur willkommen, sondern absolut notwendig. Denn das, was hierzulande Stimmung (je nach Ausgang der Partie von ausgelassen-fröhlich bis zu niedergeschlagen-entsetzt) in einer Fremdsprache macht, ist absolut kein Grund zum Freuen. Andernorts beschreibt „public viewing“ eine öffentliche Aufbahrung.

15 Juni, 2008 at 17:32 1 Kommentar

Fleisch ist meine Gardine

Die Geschmäcker sind ja glücklicherweise verschieden. Aber was hier im Fenster hängt, ist nicht jedermanns Sache und bestimmt einen genauen Blick wert.

Für alle Zweifler: Ja, es sieht tatsächlich wie ein echter Schinken aus. Probiert wurde er von mir nicht… Aber so ein tolles Stück soll ja bekanntlich luftig hängen, bis er seinen volle Reife erreicht hat. Schon deshalb (und auch wegen des Designs der Stoffgardine) ist anzunehmen, dass es sich nicht um ein Dekostück für die moderne Küche handelt.

11 Juni, 2008 at 15:41 Hinterlasse einen Kommentar

Schafshitze

Mal so ganz unter uns: Es macht doch viel mehr Spaß, unseren Freunden, den Schafen, beim Baden zuzusehen, als beim Frieren. Denn das müssen sie bei der Schafskälte um den 11. Juni herum manchmal.

So ist es recht: Mama planscht mit dem Nachwuchs im Pool, Papa döst unterm Sombrero.

Nette Abwechslung: Tantchen kommt zu Besuch beim Badespaß.

An dieser Stelle sei den kreativen Köpfen des Gartencentrums im Namen aller Passanten herzlich für die tägliche Freude beim Vorbeifahren gedankt!

9 Juni, 2008 at 12:19 Hinterlasse einen Kommentar

Kinderarmut: Auch kleine Schritte können helfen

Jetzt ist es wirklich nicht mehr zu übersehen: In Deutschland leben viele Kinder in Armut. Das ist das Ergebnis des gerade vorgestellten Unicef-Reports über „Lebenschancen von Kindern in Deutschland“. Kurzes Fazit: Die Armut von Kindern wächst. Besonders diejenigen, die mit nur einem Elternteil aufwachsen sind deutlich benachteiligt. Wie auch ein vergleichsweise kleiner Verein der wachsenden Kinderarmut etwas entgegensetzen kann, zeigt ein Beispiel aus Elmshorn. (mehr …)

26 Mai, 2008 at 15:59 Hinterlasse einen Kommentar

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